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Kirchveischede ...natürlich!

 

 

Natürlich - das ist nicht nur eine dahergesagte Floskel...

 

Bei uns wird Natürlichkeit noch gelebt - nicht umsonst ist Kirchveischede in den letzten Jahren durch verschiedene Gruppierungen immer bei der Teilnahme am Umweltpreis (ehem. Klimaschutzpreis) der Stadt Lennestadt vertreten gewesen.

 

So können wir mit Stolz berichten, dass verschiedene Projekte auch bereits mit entsprechenden Preisen belohnt worden sind:

 

2006

3. Preis: Heimat- und Verkehrsverein Kirchveischede
Projekt: Erstellung eines "Pfads der Sinne"

Überden 3. Platz freut sich der Heimat- und Verkehrsverein Kirchveischede für die Erstellung eines "Pfads der Sinne", der für die Natur sensibilisieren soll. Auf Initiative der Dorfbewohner ist der Pfad in einem renaturierten Bachtal in landwirtschaftlich schöner Lage unter der Leitung von Christoph und Thomas Berg angelegt und "Wildschweinweg" getauft worden.

 

2007

2. Preis:  Heimat- und Verkehrsverein Kirchveischede
Projekt: Erlebnispfad Wildschweinweg – Pflege und Erweiterung

Der „Wildschweinweg“  ist in einem schönen Bachtal  angelegt worden mit dem Ziel, ein Naherholungsgebiet interessanter zu gestalten und die Besucher für die Natur zu sensibilisieren. Die Stationen des Rundwegs sprechen alle Sinne an, z.B. -  Das Gehör mit Klanghölzern, -  Den Geruchssinn mit  duftenden Naturprodukten -  Den Geschmack unterschiedlicher wilder Kräuter.   Im letzten Jahr wurde die Strecke gepflegt und um weitere Stationen ergänzt, z.B. mit der spielerischen Demonstration physikalischer Gesetze. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung, dass hier ein fortlaufendes Projekt entsteht, in das  unterschiedliche Gruppierungen und Vereine eingebunden sind. 
Die Jury betont daher sowohl den großen Einsatz als auch die Form der Umweltbildung  mit ihrem  Naturerlebnis. 

 

2009

1. Preis: Heimat- und Verkehrsverein Kirchveischede
„Der neue Wanderweg – Wildschweinweg – in Kirchveischede“

Der „Wildschweinweg“ ist angelegt worden mit dem Ziel, ein Naherholungsgebiet im Sinne der Umweltbildung interessanter zu gestalten und die Besucher für die Natur zu sensibilisieren.


Der Aufbau wurde schon vor einigen Jahren begonnen. Der Verein ist 2007 für dieses Projekt mit dem 2. Preis ausgezeichnet worden.
Im letzten Jahr wurde diese Anlage um weitere Stationen ergänzt: einen Wildbienenstand (=Insektenhotel), die Kennzeichnung vorhandener Bäume sowie die Anpflanzung von Baumarten, die bisher nicht vorhanden waren – dies ist Gegenstand der Bewerbung.

Die Jury wertete die kontinuierliche Arbeit sowie die Vorbildfunktion sehr hoch. Der Beitrag wurde als pädagogisch sehr wertvoll angesehen.

 

2011

3. Preis: Josef Heer
"Historische Landwirtschaft"

Über den dritten Platz und das damit verbundene Preisgeld durfte sich Josef Heer aus Kirchveischede freuen. Unter der Mitwirkung des Heimat- und Verkehrsvereins wurde unter Federführung des engagierten Landwirts ein erstes Projekt zum Thema „Historische Landwirtschaft“ realisiert. Naturnahe und umweltschonende Feldbearbeitung hat sich der Landwirt auf die Fahne geschrieben. Durch den Verzicht  auf Dünger und Pestizide, den Einsatz von Kaltblutpferden und viele Aktionen für die Dorfbewohner konnten historisches Wirtschaften und die Versorgung mit Nahrung anschaulich gemacht werden.

 

 

(Texte aus den jeweiligen Pressemitteilungen der Stadt Lennestadt)

 
   
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